Food Bio/Diskografie

Der erste Versuch. Nachdem sich Food 4 Monate im einsamen Wetten inmitten niederrheinischer Ödniss intensivste um die Feierabende gebracht hatte, fasste sich die Band ein Herz und klopfte bei Markus ‚Scholli' Scholl an die Studiopforte - im Gepäck die blutjungen ersten 5 Songs. Nach drei arbeitsreichen Tagen kann Scholli das Debut retten: „Food“ ist geboren.

Beim ersten Mal tut's noch weh. Mein lieber Scholli.... (‚Was bedeutet eigentlich tight, Scholli?' O-Ton Jan). Und es gefällt den Hörern. Die erste Auflage von 150 Stück ist innerhalb weniger Wochen vergriffen. Des weiteren verhilft die Scheibe Food zum ersten großen Gig: Auf dem Bizarre-Festival in Köln präsentieren Food 1999 tausenden Zuschauern eine knappe halbe Stunde ihr Live-Programm.

Saint Rock vereinigt drei Sessions in drei verschiedenen Studios. Der Song ‚Open Ground' wurde Soundbox Studio Kleve aufgenommen. Hierzu lud MaXX Radio ein um Food auf den 1. Kreis Kleve Sampler zu packen. Die zweite Session fand im Greenworld Studio Aengenesch mit unserem guten Markus ‚Scholli' Scholl hinter den Reglern statt. Die sieben Songs Lost Within, Changing Love, Missleading, What's With you, Destination, Passover und Reconstruction wurden hier auf Tape gebannt. Kurz danach machten Food sich auf zur dritten Session - in der Musikhochschule Düsseldorf. Paralized, Hard To Make A Stand, Around Me und Unreal wurden hier von Andi ‚Säckle' Simon und Food-Gitarrist Jan auf schlanke 16 Audiospuren gepackt und lautgemacht. Die ersten selbst produzierten Songs erblickten das Licht des CD Lasers und konnten sich hören lassen. In diesem Sinne: Cover fertig geschraubt, 2000 Kopien gepresst und im September 2001 fette Release Party vor 300 Mann in einer alten Fabrikhalle zu St. Rock Kevelaer. Und das war erst der Anfang. Es folgten mehr als 100 Gigs in ganz Deutschland, die Teilnahme an der LA Rock Tour – gesponsert von der Rockstiftung NRW - mit weiteren fünf Bands aus der Region und die Teilnahme am Triebwerk-Wettbewerb.

Und nun ist es doch endlich erschienen: Foods aufwendigstes Werk. Produziert in Eigenregie. 6 verschiedene Sessions. 19 Songs insgesamt. 13 von ihnen schaffen es auf den aktuellen Tonträger Tapes 2002-2006 . Insgesamt 12 Gastmusiker standen Food im Studio zur Seite. Nicht, dass Food das Spielen verlernt hätten. Ganz im Gegenteil, zur Vorbereitung für die letzte Session (Look Back, You Fail, Awake) um Sylvester 2005 mietete sich die Band ein schmuckes Häuschen an der dänischen See. Da die bleischweren Gitarrenamps nicht mit in den Hänger passten, brachte Food vom nordischen Strand neben jeder Menge Sand drei frisch gebackene Unplugged Nummern mit. Weniger ist manchmal mehr. Wenn ihr genau hinhört, hört man noch den Sand in den Akustikklampfen scheuern....

Aber Tapes 2002-2006 kann auch anders. Dominieren in den ersten Sessions (Till The End Of Our Beautiful days, All The Things, Paralized, Zurück, A New State, Right Time, Alles Bleibt Stehen) doch deutlich die Stromgitarren und Crashbecken. Fest steht jedoch: Ende diesen Jahres geht's nochmal nach Dänemark. Nur um den Sand zurückzubringen...