Pressestimmen

Folgendes wusste die Presse über uns zu berichten...

Rezensionen „Saint Rock“ (2001)

Visions, Ausgabe 12/2001

Food machen Musik für die ganze Alternative-Familie: Die Tochter mit der Dave Grohl-Obsession steht genauso auf die fünf herzen vom Niederrhein wie ihr großer Bruder , dessen Schultern Samiam- und Face To Face-Tattoos zieren. Auch Papa, der Pearl Jam und die Counting Crows verehrt, wippt bei "Lost Within" oder "Changing Love" anerkennend mit den Füßen. Ganze 12 Songs bietet das Demo namens "SaintRock" und genau hier liegt auch der einzige Wehrmutstropfen: Etwas weniger wäre nämlich mehr gewesen, und vor allem die eher schnuckelrockigen Nummern, die manchmal verteufelt an die 4 Non Blondes erinnern, trüben das professionelle Bild der Band etwas. Ansonsten: Daumen hoch. (Neumann/Visions)

01/2002 Rheinische Post

Sie sind musikalisch gereift. Was Food auf ihrer neuen CD "SaintRock" aus Saiten, Schlagzeug, Bass und Kehle holt, ist absolut durchdacht: griffiger Gitarrenrock mit poppigen und alternativen Momenten, manchmal auch ein wenig schräg, und gesanglich fast immer melodisch ausgerichtet. Kein Vergleich mehr mit der Vorgänger Combo Atlas Diner, aus deren Überresten sich der Fünfer gebildet hat. Die Ungestümtheit ist weg. Die Arrangements sitzen auf dem Punkt.

Zwölf Songs und ein Video zieren den Silberling, dessen Titel "SaintRock" (etwa "Heiligen-Rock") natürlich eine Anspielung auf die Heimatstadt ist. Aber Heilige sind Bastian Aengenheyster (Vocals), Jan Seifert (Gitarre), Felix Koziol (Gitarre), Alex Keysers (Bass) und Daniel Aengenheyster (Drums, Percussions) nicht. Auf dem Bizarre-Festival machte sogar das Gerücht die Runde, dass der fünfer aus Kevelaer Groupies haben soll. Sachen gibt's...

Zurück zur Musik - mit "Paralized" steigt die Band mit einer typischen Nummer ein: Der Song steigert sich von einer mit cleanen Gitarren verzierten Strophe über eine Alternativ angehauchte Bridge zum schönen Rephrain, der an allen Ecken rockt und bockt. In die gleiche Kerbe schlägt "Whats with you", der wohl heftigste Track der Scheibe, der gut nach vorne geht und am Ende von Bastian mit einem doppelten "Yeah" standesgemäß beendet wird. Apropos Sänger: Der Stimmband-Malträtierer hat deutlich zugelegt. Der Gesangsunterricht hat sich wohl ausgezahlt. Was natürlich auch in den ruhigeren Sequenzen richtig gut rüber kommt, wie beispielsweise bei "Destination" oder Teilen von "Unreal".

Fazit: Wenn das Weihnachtsfest nicht gerade vorbei wäre, sollte man diese gelungene Scheibe als Geschenk unter die Tanne legen. Zumal auch der Sound, für den größtenteils Markus Scholl (Greenworld Studios, Geldern) zuständig ist, absolut amtlich kommt. (Lutz Küpers)


01/2002 Virtual Rock

Sie nennen es bescheiden "12-Track-Demo" und verschleiern durch diese Bezeichnung die Tatsache, dass es sich um ein ausgewachsenes und gar üppig ausgestattetes Full-Size-Album handelt, welches auch anspruchsvolleren Gemütern ein wohlfälliges Nicken abringen dürfte. Denn neben den zwölf Songs, die allesamt aus der eigenen Feder stammen, haben "Food" einen Video-Track des Stückes "Changing Love", plus zugehöriger Abspiel-Software auf ihren Silberling gepackt. Wenn so also ein "Food"-Demo aussieht, möchte man schon mal ganz gerne wissen, wie die fünf Männer vom Niederrhein ihre "bescheidenen" Ansprüche einem, unter strengem Spardiktat tätigen Verlagsmenschen vermitteln wollen. Diesem Gespräch würde ich nur allzu gerne beiwohnen.

Das sie einen ausgeprägten Sinn für schnörkellose Ästhetik aufweisen, der sich im Allgemeinen nicht unbedingt Kosten dämpfend auswirkt, beweist sowohl ein Blick auf die bandeigene Website, als auch der oben erwähnte Video-Clip, der als Bild-Collage mit unentwegten Cuts das Auge des Betrachters gehörig auf Trab hält.

Der kleine Wallfahrtsort Kevelaer im Herzen Europas, nahe der holländischen Grenze, ist die Heimat dieses Quintetts und so kann es nicht verwundern, dass "Saintrock" beinahe europäischer nicht klingen könnte.

Gefühlsbetonter, kraftvoller Gitarren-Rock mit einer ordentlichen Portion melodischem Pop, bildet dabei das Rückgrat der food'schen Songideen. Eine nachdenklich-versonnene Romantik umschwebt bisweilen die Lieder, ohne jedoch in Finsternis oder gar Hoffnungslosigkeit zu zerfließen. Statt dessen packen die Gitarren von Jan Seifert und Felix Kuziol beizeiten kräftig zu, als wollten sie mit einem beherzten Fußtritt für eine Wende zum Guten sorgen. Derweil lehnt sich Sänger Bastian Aengenheyster entspannt an seine Mitstreiter und lässt sich von diesen auf den Schwingen kratziger Akkorde und quengeliger Grooves dem Licht entgegen tragen. Hierbei verzichten "Food" gänzlich auf zusätzliche technische Pretiosen, sondern belassen es bei gelegentlichen Effekt-Spielereien mit den Foot-Pedals. Auf diese Weise entsteht der sehr dichte Live-Eindruck, der zwar den ein oder anderen produktionstechnischen Querschläger aufweist, aber eben deshalb seinen rohen, lebensechten Charme entwickelt, den man spätestens nach dem zweiten Umlauf gar nicht mehr missen möchte. Mit jedem weiteren Song wird man sich darüber klar, dass hier Menschen am Werke sind, die nicht nach Perfektion streben, sondern mit ganzem Herzen und großen Gefühlen bei der Sache sind.

Dies mag auch erklären, dass mit "What's With You" und "Destination" genau diejenigen Stücke etwas blutarm geraten sind, bei denen man die klassische "Food"-Linie zugunsten punkigem Rock'n'Roll oder lyrischem Akkustik-Set verlassen hat. Das können andere halt doch schon besser und sollte diesen, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt auch noch überlassen bleiben.

Insgesamt ist "Saintrock" aber eine wirkliche Freude, die durchweg für zufriedene Minen sorgen dürfte. Zu diesem überaus positiven Eindruck gesellt sich die überzeugende Präsentation dieser Low-Budget-Scheibe auf beachtlichem Niveau, welches zumindest oberhalb manch' halbherziger Label-Produktion liegt. Meine Empfehlung heißt deshalb: "Zugreifen !" Das Album kann für schlappe 8.- € hier abgeerntet werden. (fws)

Newwind 12/2001

Das 1998 in Kevelaer gegründete Quintett hat mit "Saintrock" das erste Full-lenght-Album am Start. Kräftige Gitarren, ausdrucksstarker Gesang, ein gutes Gespür für eingängige Melodien, FOOD bewegen sich souverän im Bereich des alternativen Rocks. Die zwölf Stücke im Spannungsfeld von optimistisch-melodiös bis energetischen Rock machen rundum Spaß. Stücke wie "Hard To Make A Stand", "Around Me" oder "What´s With You", könnte man sich ohne weiteres im alternativen Radio vorstellen. Mit der etwas maueren Ballade "Open Ground" werden Food übrigens demnächst auch auf dem Sampler von Italo-Kicker Alexandro del Pierro vertreten sein. "Saintrock" besticht durch eine hohe Dichte an ansprechenden Songs, was man von den Industrieprodukten der letzten Monate nun wahrlich nicht behaupten kann. Umso erstaunlicher, dass so ein Album im Eigenvertrieb daher kommt!

Liebe Labels, bitte dort mal ganz schnell anklopfen! ( www.newwind.de )

Rock Tip 02/2002

Die Band "Food" besteht seit dem Jahr 1998 und steht für energiegeladenen Alternative-Rock. Das vorliegende 12-Track-Demo "SaintRock" ist sehr gut produziert und hat den Zusatz "Demo" nun wirklich nicht verdient. Gleich der Opener "Paralized" ist ein echter Kracher, der Höhepunkt der CD und den Kaufpreis schon alleine wert. "Krachende Gitarren und ausdrucksstarker Gesang", so steht es in der Band-Info und das kann ich nur bestätigen. Die CD ist sehr abwechslungsreich und enthält fast eine Stunde tolle Musik. Weitere Anspieltips: "hard to make a stand", "changing love", "missleading" und das punkig angehauchte "what´s with you". Als Bonus gibt es ein Video als Multimedia-Track. Keine Massenware von der Stange sondern sehr individuelle Songs. Das ist uns einen "rock-Tip" wert. Auch live sollte man sich die Jungs keinesfalls entgehen lassen. Mehr Infos, Hörproben und MP3´s (unter anderem die CD- und eine Liveversion von "Paralized") gibt's auf der sehr guten Homepage http://www.foodmusic.de/ . ( http://www.rocktip.de/ )

German Rock 06/2002

Food gehören zu der neuen und hoch-interessanten Generation von Bands, die sich dem Gitarrenpop/rock verschrieben haben.

Sie jagen ihre Hörer auf der aktuellen CD Saintrock durch die gesamte Bandbreite der menschlichen Gefühle. Mal ausgelassen und fröhlich und im nächsten Song wieder sanft oder auch mal melancholisch, um sich dann wieder von ihrer aggressiven Seite zu zeigen. Die Münsteraner Band Food rockt auf Saintrock zwölfmal richtig ab. (Guido de Fries)